Turmschnecke

Aussehen
Die Turmschnecke ist – genau wie der Pelikanfuß – gar keine Muschel, sondern eine Meeresschnecke. Während Muscheln aus zwei Schalenhälften bestehen, besitzen Schnecken ein einteiliges Gehäuse. Bei der Turmschnecke ist es lang, schlank und aus vielen Windungen aufgebaut. Kein Wunder also, dass sie ihren Namen einem kleinen Turm verdankt.
Je älter die Schnecke wird, desto mehr Windungen kommen hinzu. So wächst ihr Gehäuse Stück für Stück weiter. Die Farbe reicht von hellen Creme- und Gelbtönen bis zu rötlich-braunen Nuancen.
Lebensweise
Turmschnecken leben auf sandigem Meeresboden und graben sich häufig ein. Meist schaut nur die Gehäuseöffnung aus dem Sand heraus. Deshalb bekommt man lebende Tiere nur selten zu Gesicht. Die leeren Gehäuse dagegen werden immer wieder an den Strand gespült und lassen sich dort mit etwas Glück entdecken.
Wie viele andere Meeresschnecken benötigt auch die Turmschnecke einen höheren Salzgehalt als ihn weite Teile der Ostsee bieten können. Deshalb kommt sie hier vor allem in den westlichen, salzreicheren Bereichen vor.
Von der Schnecke zum Schmuck
Mich fasziniert an der Turmschnecke vor allem ihre elegante Form. Zwischen den eher runden Muscheln fällt sie sofort auf und bringt eine ganz andere Linie in meine Schmuckstücke. Die Schnecken, die ich als Modelle verwende, habe ich natürlich an der Ostsee gesammelt und anschließend sorgfältig abgeformt.
Klick doch mal auf meine Schmuckideen mit dieser Schnecke:
