Bohrmuschel

Aussehen

Die Bohrmuschel wird auch Engelsflügel genannt – und wenn man ihre Schalen betrachtet, versteht man sofort warum. Die beiden langen, schmalen Hälften erinnern tatsächlich an ausgebreitete Flügel.

Ihre Oberfläche ist von feinen Rippen und einer netzartigen Struktur geprägt. Die Muscheln sind erstaunlich zart und zerbrechen leicht, besonders wenn sie noch klein sind. Vermutlich liegt das auch daran, dass die Ostsee nicht ihr idealer Lebensraum ist. In der salzhaltigeren Nordsee entwickeln sich kräftigere und stabilere Schalen.

Lebensweise

Ihren Namen verdankt die Bohrmuschel ihrer besonderen Lebensweise. Mit ihren Schalen kann sie sich langsam in weiches Holz oder weichen Stein einarbeiten und schafft sich dort einen geschützten Lebensraum.

Wie einige andere Muschelarten bevorzugt sie einen höheren Salzgehalt. Deshalb findet man sie in der Ostsee vor allem in den westlichen, salzreicheren Bereichen. Meine Bohrmuscheln habe ich selbst an der dänischen Ostseeküste gesammelt.

Von der Muschel zum Schmuck

Zum Glück sind Bohrmuscheln aus Silber oder Gold deutlich robuster als ihre natürlichen Vorbilder. Die feinen Originale sammle ich deshalb immer mit besonderer Vorsicht.

Da mir beide Schalen einer Muschel als Modell dienen, entstehen daraus ganz unterschiedliche Schmuckstücke – zum Beispiel lange Ohrhänger oder mein kleiner Engel. Schließlich soll auch ein Engel keine zwei linken Flügel haben.

Die Muscheln dienen meinen Schmuckstücken als Modell und werden dafür sorgfältig abgeformt.

Klick doch mal auf meine Schmuckideen mit dieser Muschel:

Bohrmuschel