Kammmuschel

Aussehen

Mit ihrer fächerförmigen Schale und den kräftigen Rippen ist die Kammmuschel kaum zu verwechseln. Besonders auffällig sind die beiden unterschiedlich großen "Öhrchen" am Scharnier. Daran lässt sie sich gut von den bekannteren Jakobsmuscheln unterscheiden, deren "Öhrchen" gleich groß sind.

Auch farblich zeigt sich die Kammmuschel erstaunlich vielseitig. Manche Schalen sind fast weiß oder zart rosa, andere rötlich, braun oder dunkelgrau bis nahezu schwarz. Keine gleicht der anderen – und genau das macht jeden Fund zu etwas Besonderem.

Lebensweise

Kammmuscheln leben frei auf dem Meeresboden. Anders als viele andere Muschelarten graben sie sich nicht dauerhaft ein und befestigen sich auch nicht an Steinen.

Bei Gefahr können sie sogar schwimmen. Dazu klappen sie ihre Schalen mehrmals kräftig auf und zu und stoßen sich mit den Wasserstrahlen vom Meeresboden ab. Das sieht fast ein bisschen lustig aus – als würden sie eilig davonzappeln. Für mich gehören sie deshalb zu den sympathischsten Muscheln der Ostsee.

Wie einige andere Muschelarten benötigen Kammmuscheln einen höheren Salzgehalt als ihn weite Teile der Ostsee bieten. Deshalb findet man sie vor allem in den westlichen, salzreicheren Bereichen und an den dänischen Ostseeküsten.

Von der Muschel zum Schmuck

Die markanten Rippen und die harmonische Fächerform kommen im Schmuck besonders schön zur Geltung. Jede Kammmuschel, die ich dafür verwende, habe ich selbst an der Ostsee gesammelt und anschließend sorgfältig abgeformt.

Klick doch mal auf meine Schmuckideen mit dieser Muschel:

Kammmuschel